Emiko Thiele-Uchiyama I Marimba & Arrangement 

Emiko Uchiyama ist eine international anerkannte Marimbaspielerin. Seit 2008 ist sie Mitglied des renommierten Ensembles The Wave Quartet und wirkt zudem regelmäßig im L’Orfeo Barockorchester mit. Sie ist Endorserin des niederländischen Instrumentenherstellers Adams. Mit ihren Auftritten bei renommierten Festivals und in bedeutenden Konzerthäusern weltweit begeistert sie ihr Publikum durch virtuose Technik, musikalische Tiefe und große Ausdruckskraft. Ihre Einspielungen erscheinen bei namhaften Labels, darunter Sony Classical.

Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit engagiert sich Emiko Uchiyama besonders für die musikalische Bildung junger Menschen. Sie unterrichtet seit 2019 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie seit 2014 an den Landesmusikschulen in Oberösterreich und arbeitet intensiv mit Kindern und jungen Musikerinnen und Musikern. Mit viel Begeisterung entwickelt sie Konzertformate und Projekte, die Kindern die Welt der Musik auf lebendige und kreative Weise näherbringen.

Bereits in jungen Jahren trat sie als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf und wurde früh für ihr außergewöhnliches musikalisches Talent ausgezeichnet. Ihre künstlerischen Leistungen wurden mit zahlreichen internationalen Preisen gewürdigt, darunter der 1. Preis bei der Junior Percussion Competition 2000 in Tokio, der Keiko-Abe-Preis bei der World Marimba Competition 2002 in Stuttgart sowie der 3. Preis bei der World Marimba Competition 2005 in Shanghai. Gemeinsam mit Vladi Petrov gewann sie 2007 als Duo den 1. Preis bei der Universal Marimba Competition in Belgien. Darüber hinaus ist sie Preisträgerin des Okayama Kulturpreises 2009, des Fukutake Kulturförderungspreises 2010 sowie des Marusen Kulturpreises 2018 ihrer Heimatstadt Okayama.

Emiko Uchiyama begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von drei Jahren mit Marimba- und Klavierunterricht. Später widmete sie sich auch Komposition, Arrangement und Cembalo. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Toho-Gakuen School of Music in Tokio bei Keiko Abe, Kyoichi Sano und Yoshihisa Mizuno. Anschließend setzte sie ihr Studium an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Bogdan Bacanu, Leonhard Schmidinger und Josef Gumpinger fort, wo sie ihr künstlerisches Masterstudium abschloss. Als erste Studentin erhielt sie dort das Hochbegabten-Stipendium des Linzer Fördervereins Unisono. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie von Peter Sadlo am Mozarteum Salzburg. 2016 schloss sie zudem ihr pädagogisches Masterstudium in Linz ab.

Neben ihrer Tätigkeit als Solistin und Kammermusikerin ist Emiko Uchiyama auch als Komponistin und Arrangeurin aktiv. Bereits 2009 wurde eines ihrer Werke als Pflichtstück bei einem internationalen Marimbawettbewerb ausgewählt. Sie ist regelmäßig Jurymitglied bei Wettbewerben im In- und Ausland und gibt Meisterkurse. Für das Ensemble The Wave Quartet schreibt sie zahlreiche Werke und engagiert sich besonders für Projekte zur Förderung junger Musikerinnen und Musiker.

Stefanos Vasileiadis I Klavier 

Stefanos Vasileiadis wurde 1985 in Thessaloniki, Griechenland geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung am Kulturzentrum von Kalamaria und erhielt sein Diplom am staatlichen Konservatorium von Thessaloniki. Sein Bachelor Studium schloss er erfolgreich an der Universität von Mazedonien in Thessaloniki ab. Ein Stipendium der Staatlichen Stipendienstiftung Griechenland führte ihn an die Anton Bruckner Privatuniversität Linz in die Klasse von Prof. Mag. Till Alexander Körber, wo er 2021 mit dem Master in Klavier sowie Kammermusik abschloss. Er nahm an verschiedenen Meisterkursen griechischer, wie auch internationaler Pianisten teil, darunter Katerina nut Janna Polyzoides, Caio Pagano und Paulo Alvares, Bernard Ringeissen, Dimitrios Toufexis, Martino Tirimo, Georgios Thumis, Till A. Köerber, Oleg Marschev, Sven Birch, sowie Reinhold Puri-Jubi.

Er sammelte zahlreiche Erfahrungen bei Solokonzerten und Kammermusikkonzerten in Griechenland, Deutschland, Portugal und Österreich. Ebenso nahm er an mehreren Klavierwettbewerben teil und gewann u.a. den ersten Preis beim Nationalen Klavierwettbewerb in Thessaloniki, Griechenland (April 2011), wie auch den ersten Preis beim Klavierwettbewerb der Anton Bruckner Privatuniversität (März 2012).

Von September 2013 bis August 2021 war er als Ballettkorrepetitor am Landestheater Linz engagiert und vonMarz 2018 bis September 2023 war er Klavierlehrer am Landesmusikschulwerk Oberösterreich. Seit Herbst 2023 ist er Klavierlehrer an der Musikschule der Stadt Linz und Tanzkorrepetitor an der Anton Bruckner Privatuniversität. Außerdem, entweder als Solist, mit dem Trio Lentrias oder Musikalischer Leiter der Musicalwaves Wels, steht er oft auf der Bühne.

 

Manuela Kloibmüller I Erzählung & Inszenierung 

Studium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz im Hauptfach Akkordeon, Konzerttätigkeit unter anderem mit der Balkan Band Jazzwa, dem Pührbacher Volkskunstorchester, dem Wiener Konzertverein ua., Umsetzung vielfältiger Musiktheaterprojekte ua. am Landestheater Linz oder am Volkstheater Wien, musikalische Programme wie Ein halbes Blatt Papier zum Leben von August Strindberg, Dance around in your Bones mit Musik von Tom Waits, Herr Brecht im Zimmer 3  mit dem Ensemble ZIMMER 3, Der Flug der Zeitmit Bariton Matthias Helm oder jazzige Weltmusik mit dem Duo SpielZEUGS und der TangoRomaBalkanJazz-Formation Salon Odjilà, Entwicklung innovativer Musik- und Performanceformate darunter auch Echtzeit-Kompositionsprojekte mit MIR (Musik im Raum) oder Human Nature Berlin.  

 

Nach dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien bis 2011 Regieassistenz und Abendspielleitung am Landestheater Linz in den Sparten Schauspiel und Musiktheater, Zusammenarbeit mit Künstlern wie Peter Missotten, Ingo Kerkhoff oder André Turnheim, danach eine Reihe von eigenen Inszenierungen ua. Du sollst nicht lieben von Georg Kreisler und die Uraufführung von mein leben als konsument von Gabriele Kögl am Landestheater Linz, Barockopern ua. Pigmalion & Anacreon von Jean-Philippe Rameau oder Betulia Liberata und Zaide von Wolfgang Amadeus Mozart, Der geliebte Adonisvon Reinhard Keiser, L´incontro improvviso und Die wüste Insel von Joseph Haydn oder Orfeo ed Euridice von Johann Joseph Fux im Rahmen der donauFESTWOCHEN im Strudengau mit dem L´Orfeo Barockorchester und A Corte Musicale, Operetten wie Wiener Blut von Johann Strauss und Gasparone von Carl Millöcker, Frau Luna von Paul Lincke, Die lustige Witwe von Franz Lehar, Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz, Orpheus in der Unterwelt von Jaques Offenbach bei der Pramtaler Sommeroperette oder Die Landstreichervon C. M. Ziehrer bei der Sommeroperette Heldritt, die Uraufführung der Balkanoperette Topalovic & Söhnevon Dimitre Dinev und Nebojsa Krulanovic im Theater an der Rott und beim Brucknerfest Linz 2015, die Uraufführung von Das große Brausen oder Weihnachten auf dem Mond von Claudia Federspieler als Opernprojekt der Landesmusikschulen des Bezirkes, das Mysterienspiel Jedermann nach Hoffmannsthal im Kulturhof Perg oder inszenierte Konzerte für Kinder wie Chefinspektor Claus mit Rupert Hörbst und der Polizeimusik OÖ, Das Weihnachtsoratorium für Kinder von J. S. Bach mit dem L ´Orfeo Barockorchester oder Carmen in Ottakring nach George Bizet mit Stefanie Reisperger im Rahmen der Jeunesse Wien. 

 

Direktorin der Landesmusikschule Grein, Unterrichtstätigkeit, Mitglied im Gesangsensemble Coro Danubio, Vorstandsmitglied im Kulturverein Grein, im Harmonikaverein OÖ und in der Greiner Dilettantengesellschaft.